Der Strafesel der Lechenicher Stadtgarde

Ab 2017 wird es für die Gardisten kurz vor dem Karnevalszug nochmals richtig spannend, da einer von ihnen - und es kann jeden treffen - kurzerhand zu einem berittenen Gardisten werden kann. Nur mit einem kleinen, aber wichtigen Unterschied zu den Mitgliedern der Reitergruppe: er “reitet” den Zugweg auf dem neuen Strafesel.

Wahrlich im Mittelalter kein Spaß, denn er war ein Instrument zur öffentlich gezeigten und schmerzhaften Bestrafung von Soldaten für kleine Vergehen. Der Strafesel der Garde hat jedoch einen anderen Zweck und ist wesentlich bequemer, da er mit einem richtigen Pferdesattel ausgestattet ist. Patrick Daum (ehemaliger Schirrmeister) hatte die Idee zum Bau des hölzernen Kameraden - der in keiner Kompanie fehlen darf. Mit Freunden hat er in seiner freien Zeit innerhalb von 3 Monaten die robuste Figur entwickelt, gebaut und auf einen liebevoll dekorierten Plattformanhänger montiert. Premierenreiter Gardist Dirk Wilhelm hatte sichtlich Freude daran, die neue Attraktion einzuweihen. Mit Enthusiasmus präsentierte er den Esel - und sich. Und irgendwie war auch Stefan Henninger (†) wieder mit uns im Zug. Sein Traktor hatte die Ehre, das Gespann durch die Straßen Lechenichs, vorbei an den vielen Jecken am Rand, zu ziehen.

Und so wird aus dem Strafesel ein Spaßesel...

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